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Poirot geht stehlen (The Veiled Lady) ist eine Detektivgeschichte von Agatha Christie um den belgischen Detektiv Hercule Poirot.

Veröffentlichungsgeschichte Bearbeiten

In Großbritannien erschien die Erzählung erstmals unter dem Titel The Case of the Veiled Lady in der Zeitschrift The Sketch am 03.10.1923.

In den USA erschien sie im März 1925 im Blue Book Magazine mit einer kleinen unsignierten Illustration.

Im September 1974 wurde die Erzählung dann in dem Sammelband Poirot's early Cases veröffentlicht.

In Deutschland erschien die Kurzgeschichte erstmals 1984 in dem Sammelband Hercule Poirots größte Trümpfe. Erst 2011 erschien die Zusammenstellung des englischen Sammelbandes von 1974 in Deutschland unter dem Titel Poirots erste Fälle.

Handlung Bearbeiten

Handlungszeitraum: in den 1920er Jahren

Poirot wartet bereits einige Zeit auf einen neuen interessanten Fall, als eine verschleierte Dame in sein Büro kommt. Die adlige junge Frau wird wegen einer Jugendsünde erpresst und bittet Poirot um Hilfe. Poirot erklärt sich bereit, der jungen Frau zu helfen, doch lässt der Erpresser nicht mit sich verhandeln. So beschließt Poirot, gemeinsam mit Hastings, in das Haus des Mannes einzubrechen, obwohl er längst erkannt hat, dass seine Klientin nicht die ist, für die sie sich ausgibt...

Personen Bearbeiten

Anmerkungen und Bezüge zu anderen WerkenBearbeiten

  • Der Anfang der Geschichte erinnert an den Sherlock Holmes-Fall Charles Augustus Milverton, entwickelt sich dann aber in eine andere Richtung.
  • Poirot scheint sich - wie der große Holmes - in dieser Geschichte krimineller Vorgehensweisen zu bedienen...
  • Das in der Bond Street ansässige Juweliergeschäft könnte eine Reminiszenz an den viktorianischen Hobbydetektiv Bernard Sutton sein...

Verfilmungen Bearbeiten

Die Erzählung wurde 1990 im Rahmen der TV-Serie Agatha Christie's Poirot als 12. Episode verfilmt.

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