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Paul T. Renauld ist eine literarische Figur von Agatha Christie. Sein Tod steht im Mittelpunkt der Ermittlungen in dem Roman Mord auf dem Golfplatz.

Renauld ist ein südamerikanischer Multiminllionär, der mit seiner Familie in Merlinville-sur-mer lebt. Er hat viele Jahre seines Lebens in Santiago verbracht und hat Besitztümer in Rutland und Hertfordshire. Er ist ein mittelgroßer Mann von schlanker, geschmeidiger Gestalt. Er ist um die 50, sein dunkles Haar ist schon stark ergraut, glattrasiert mit einer langen dünnen Nase und eng beienander stehenden Augen.

In einem Brief wendet er sich an Hercule Poirot mit der Aufforderung, unverzüglich nach Frankreich zu kommen, da er um sein Leben fürchtet.

Als Poirot in Begleitung von Arthur Hastings in Renaulds Villa Geneviève ankommt, ist sein Auftraggeber jedoch bereits tot. Er wurde in einem frisch geschaufelten Erdloch erstochen aufgefunden. Dieses befindet sich auf einem noch im Bau befindlichen Golfplatz, den Renauld als passionierter Golfer mit großzügigen Geldspenden finanziert hatte. Es stellt sich heraus, dass Renauld seit seinem Aufenthalt in Merlinville größere Geldsummen an seine Nachbarin Madame Daubreuil zahlte. Der anfängliche Verdacht, er hätte ein Verhältnis mit ihr, wird zur Gewissheit, dass er von ihr erpresst wurde.

Im Verlauf der Ermittlungen entdeckt Poirot, dass Renauld seit Jahren unter falschem Namen in Frankreich lebte. Sein wirklicher Name war Georges Conneau und sein Plan war es, seinen eigenen Mord zu inszenieren, um erneut untertauchen zu können. Doch diesem Plan kam sein Mörder zuvor.

Renauld im Film Bearbeiten

In der Verfilmung des Romans von 1996 wurde Renauld von Damien Thomas dargstellt.

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