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Jack Renauld ist eine literarische Figur von Agatha Christie und tritt in dem Roman Mord auf dem Golfplatz auf.

Jack ist der Sohn des Multimillionärs Paul Renauld und sieht diesem sehr ähnlich. Obwohl noch zu jung, hatte Jack im 1. Weltkrieg in der Luftwaffe gedient, als Andenken an diese Zeit schenkte er seiner Mutter einen Dolch. Als Paul Renuald mit eben jenem Messer ermordet wird, befindet sich Jack gerade in Buenos Aires. Kurz vor seinem Tod hatte Renauld seinen Sohn nach einem heftigen Streit dorthin geschickt. Dabei ging es um Jacks Beziehung zu Marthe Daubreuil, die der Vater nicht billigte.

Es stellt sich heraus, dass Jack im Testament seines Vaters nicht aufgeführt wird, seine Mutter ist die Alleinerbin. Als Jack im Haus seines Vaters eintrifft, erfährt man,dass er Europa gar nicht verlassen hatte, da das Schiff mit dem er reisen wollte wegen eines Maschinenedefektes nicht auslaufen konnte. So erfuhr er von dem Tod seines Vaters und kehrte nach Merlinville-sur-mer zurück.

Im Verlauf der Ermittlungen erhärtet sich der Verdacht, dass Jack lügt - da er sich bereits in der Mordnacht in Merlinville aufhielt. Der Pariser Ermittler Monsieur Giraud ist davon überzeugt, dass Jack der Mörder ist und lässt ihn verhaften. Zu aller Überraschung versucht Jack gar nicht, seine Unschuld zu beteuern und Hercule Poirot ist sich sicher, dass Jack jemanden deckt. In den Mittelpunkt seines Interesses gerät eine gewisse Bella Duveen. Ein auf sie ausgestellter Scheck wurde in Paul Renaulds Arbeitszimmer gefunden und Jack hatte vor seiner Beziehung zu Marthe ein Verhältnis mit ihr - und auch sie war in der Mordnacht in Merlinville...

Jack Renauld im Film Bearbeiten

In der Verfilmung des Romans von 1996 wurde Jack von Ben Pullen dargestellt.

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