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Dreizehn 33

Cover der Erstausgabe

Dreizehn bei Tisch ist der 13. Kriminalroman von Agatha Christie.

Es ermittelt Hercule Poirot in seinem 7. Roman, an seiner Seite agieren Arthur Hastings und Chef Inspektor Japp.

Veröffentlichungsgeschichte Bearbeiten

Er erschien im Vereinigten Königreich im September 1933 im Collins Crime Club unter dem Titel Lord Edgware dies und in den USA später im selben Jahr bei Dodd, Mead and Company unter dem Titel Thirteen at Dinner.

Die deutsche Erstausgabe wurde 1934 im Goldmann Verlag in der bis heute verwendeten Übersetzung von Otto Albrecht van Bebber veröffentlicht.

Handlung Bearbeiten

Handlungszeitpunkt: in den 1930er Jahren

Hercule Poirot erhält von der Schauspielerin Jane Wilkinson den Auftrag, ihren Gatten, den 4. Lord Edgware, zu überreden, der Scheidung von ihr zuzustimmen: Sie ist entschlossen, den noch wohlhabenderen Duke of Merton, einen jungen und reichen Adeligen mit politischen Ambitionen, zu heiraten. Als Poirot Lord Edgware aufsucht, erklärt der überraschte Ehemann, er habe seine Frau bereits schriftlich benachrichtigt, dass er der Scheidung zustimme. Lady Edgware behauptet, als Poirot und sein Freund Hastings dies berichten, den Brief nie erhalten zu haben. Am selben Abend wird Lord Edgware in seinem Arbeitszimmer mit einem Messer erstochen. Chiefinspektor Japp verdächtigt Jane Wilkinson, da Edgwares Butler am späten Abend eine Dame eingelassen hatte, die sich als Lady Edgware ausgab. Doch wie Poirot beweisen kann, befand sich diese zu dieser Zeit bei einer Abendgesellschaft...

Personen Bearbeiten

Anmerkungen und Bezüge zu anderen Werken Bearbeiten

  • In Kapitel 7 sagt Poirot, dass er schon einmal so einen Hinweis gefunden hat, aber der war nicht vier Zentimeter, sondern vier Fuß lang. Dies ist vermutlich ein Hinweis auf Der Mord auf dem Golfplatz. In diesem Fall hatte Poirot eine Bleistange entdeckt, mit der dem Opfer das Gesicht entstellt worden war. Sie wird in dem Roman aber mit zwei Fuß Länge beschrieben, was dagegen sprechen würde.
  • In Kapitel 25 erzählt Hastings Donald Ross, dass Poirot zu einer Verabredung in einem anderen Fall unterwegs ist, dem "seltsamen Verschwinden eines Paar Stiefel des Botschafters". Als Poirot zurückkehrt, erzählt er Hastings, dass das ein Fall von Kokainschmuggel war und er die letzte Stunde in einem Schönheitssalon verbracht habe. Das klingt identisch mit der Geschichte Die Stiefel des Botschafters aus dem Jahr 1929 aus der Sammlung Die Büchse der Pandora mit Tommy und Tuppence Beresford. Nur, dass Poirot von einer rothaarigen Dame spricht, während das Mädchen aus der Kurzgeschichte blond, oder, wenn sie sich verkleidete, schwarzhaarig war. Hastings berichtet oft von der Vorliebe Poirots für rothaarige Frauen.

Verfilmungen Bearbeiten

Vertonungen Bearbeiten

Interner Link Bearbeiten

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